Ein kurzer geschichtlicher Abriss

30. Juni 1877

Gründung der Burschenschaft Franconia

10. Januar 1879

Gründung des violett-grünen Kartells mit der Alemannia Marburg. Neben dem Süddeutschen Kartell ist das violett-grüne Kartell das älteste unveränderte und ununterbrochen bestehende Kartell überhaupt.

1892

Gründung der Altherrenschaft. Einführung des Lebensbundprinzips innerhalb des Violett-grünen Kartells.

1904

Erwerb des ersten Frankenhauses.

1914 bis 1918 (Erster Weltkrieg)

Aktiver Bund wegen des Krieges vertagt.

06. Februar 1919

Wiedereröffnung nach dem Krieg.

15. April 1919

Franconia beteiligt sich an der Gründung des "Weißen Kreises".

06. November 1934

Austritt des Kartells aus der Deutschen Burschenschaft. Gründe: Einführung des "Führerprinzips" in der DB sowie Bestrebungen, alle örtlichen Burschenschaften in den NSDStB zu überführen.

15. Mai 1936

Auflösung des aktiven Bundes, Hausverkauf. Grund: Ablehnung einer Umwandlung in eine Kameradschaft.

08. Juni 1950

Erster Convent der wiedergegründeten Franconia nach dem Krieg.

1954

Kauf des neuen Frankenhauses in der Maria-Theresia-Str. 13. Das Haus ist eine der berühmten Wiehre-Villen aus der Stadterweiterung 1920.

Als letzter wohnte Professor Constantin von Dietze dort, dem eine Tafel mit folgender Aufschrift gewidmet wurde:

In diesem Hause lebte in den Jahren 1938 - 1954 Constantin von Dietze, Professor für Volkswirtschaftslehre, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität 1946 - 1949. Hier traf sich zwischen 1938 und 1944 oftmals der Freiburger Kreis im Widerstand gegen das NS-Regime.

Aus einer waffenbrüderlichen Erbschaft besitzt der Bund zudem eine Hütte in Hinterzarten, auf der öfters Kartellveranstaltungen stattfinden.

1964/1965

Franconia ist Vorsitzende Burschenschaft in der DB.

1968

Einführung des fakultativen Fechtens.

Januar 1998

Austritt aus der DB.

2000

Eintritt in die NDB